......wie ich zur Vespa kam.....

Eine Vespa war schon mein Traum, als ich noch im zarten Alter von sechzehn Jahren war.

Dieser Traum ging damals jedoch leider nicht in Erfüllung...und somit ist die ganze Sache dann auch

wieder in Vergessenheit geraten, bis zum Jahr 2003.

Da bekam ich von einem Freund dessen Vespa PK50 geschenkt, da er ins Ausland verzog.

So war der Virus wieder entfacht, und ich peppelte das Häufchen Elend wieder auf, was mir einen heiden

Spaß bereitete. Da mir jedoch die 50 cm³ auf Dauer zu langsam waren, und ich ja schliesslich den

"großen"  Lappen hab - Danke Mama - , wobei zu sagen ist, dass die PK sehr gut läuft, hab ich mich

nach was größerem umgesehen, und so erwarb ich  Anfang 2005 meine P200E und das für heute fast

unglaubliche 450.- Euro.

Nach einigen kleinen Schönheitsreparaturen und neuem Tüv, war also auch das zweite Mädel startklar.

Nach drei Jahren als Sozia konnte sich meine bessere Hälfte nun auch dazu durchringen, selbst zu fahren.

Das Gartenhäuschen zu Hause wurde nun langsam zu klein und so mußte eine neue Behausung für die

Mädels her, idealerweise hatte ja die Oma noch eine Garage, die sie nicht benötigt.. :-)

Dorthin umgezogen, die kleine Werkstatt Stück für Stück eingerichtet, war nun reichlich Platz da.

Da ich mir zwisachenzeitlich einiges an Vespa - Technik - Wissen angeeignet hatte, wollte ich auch eine

Vespa mal selbst restaurieren, dafür lief mir ziemlich bald meine Primavera über den Weg,

einen Dank an meinen Freund Sascha, der mir beim Neuaufbau, und auch sonst immer,

die "helping Hand"  war.

Das Ergebnis der ersten Restauration ist zwar nicht perfekt, aber ich denke für den ersten Versuch ganz ok.

Wie es so ist, wenn man erst einmal infiziert, fällt einem auch gleich der nächste Blödsinn ein, es sollte noch

ein richtig alter Roller her, eine Acma V56 war auch schon nach kurzer Suche zur Stelle. Mit dieser hatte ich

jedoch kein wirkliches Glück, so dass ich Sie bald wieder abgab, um mir nur einen Tag nach dem Verkauf,

eine VBB anzulachen.

In der Zwischenzeit begleitete mich meine Primavera sehr treu auf den Großglockner bei den World Vespa Days

2009 in Zell am See. Dies nur kurz am Rande.

Nachdem ich die VBB hergerichtet hatte, hat es mir der Trapezlenker der Sprint sehr angetan, da ist es mit der

Vespa Nr. 5 schon passiert gewesen. Nachdem ich diese auch wieder etwas aufbereitet hatte, stieß ich durch

Zufall auf eine ziemlich verranzte Augsburger VNB, die, wie sollte es anderst sein, sich als Nummer 6 eingereiht

hat.

............Fortsetzung folgt........